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Die meisten Kalender zeigen, wann etwas stattfindet. Wer führt, weiß: Selten zeigen sie, in welcher Haltung du dafür sein musst. Genau daran liegt es oft, wenn eine Woche voll war und sich trotzdem nichts bewegt hat: Zwischen Zahlen prüfen, ein schwieriges Gespräch führen und über das nächste Jahr nachdenken liegen keine Minuten, sondern Welten.
Dieser Plan ordnet deine Woche nach Haltungen statt nach Terminen. Am Ende hängt er dort, wo du ihn täglich siehst. Drei Schritte, ungefähr eine halbe Stunde.
Mein Stundenplan
Fünf Haltungen, die du vermutlich kennst. Trag ein, was du in dieser Haltung konkret tust. Die Namen kannst du überschreiben.
Wie viele Stunden pro Woche verbringst du heute in jeder Haltung, und wie viele wären ideal? Grob schätzen genügt, es geht um das Verhältnis, nicht um die Nachkommastelle. Der Vergleich darunter zeigt dir, wo die Woche kippt. In Schritt 3 verteilst du die Idealstunden dann auf die Woche.
Nimm unten eine Haltung auf und belege damit Felder durch Ziehen oder Anklicken. Die Zahl neben jeder Haltung zeigt, wie viel von deinen Idealstunden schon verplant ist.
Faustregel: nicht öfter als dreimal am Tag die Haltung wechseln, denn jeder Wechsel kostet Energie.
Haltung aufnehmen, dann Felder anklicken. Drag-and-Drop ist auch möglich.
Wenn der Stundenplan dir etwas gezeigt hat, ist das ein guter Anfang. Genau darüber spreche ich mit Führungskräften.
Hier ist noch ein Werkzeug für dich: Coffee and Cake, 52 Fragekarten für stärkenorientierte Gespräche.
Julian Müller · , Wirtschaftspsychologe · julianmueller.eu
Es wird nichts übertragen. Niemand außer dir sieht, was hier steht.